Menschen wollen mobil sein und Tiere auch. Doch Straßen stellen für Tiere und Pflanzen oft unüberwindbare Barrieren dar. Lebensräume verinseln daher und werden zu klein. Lebensraumkorridore schaffen Abhilfe!


Bundestag interressiert an Lebensraumkorridoren
Gero Storjohann reiste aus Berlin an, um sich bei der Stiftung Naturschutz über das Projekt Lebensraumkorridore zu informieren. Der seit 2002 für die CDU im Deutschen Bundestag sitzende Bad Segeberger, wurde von der Vorstandsvorsitzenden Herlich Marie Todsen-Reese, dem geschäftsführenden Vorstand Dr. Walter Hemmerling und dem Projektleiter Dr. Björn Schulz herzlich empfangen. Storjohann ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Bundestages und war von daher stark daran interessiert, sich intensiv über das aus Bundesmitteln finanzierte Erprobungs- & Entwicklungsvorhaben zur Vernetzung von Lebensräumen zu informieren. Start des Vorhabens soll, sobald es vom Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesumweltministeriums bewilligt wird, noch in diesem Sommer sein. Vorausgegangen und bereits abgeschlossen ist eine Vorstudie zum Projekt, in der Umsetzungsszenarien und Vorschläge erarbeitet wurden. Mehr erfahren Sie unter www.lebensraumkorridore.de
Fortbildung „Naturschutz und Jagd: Maßnahmen gegen die Auswirkung von Lebensraumzerschneidungen“ verabschiedet Abschlussthesen 17. Mai 2010.
Auf einer Fortbildung bei der Akademie für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein trafen sich Fachleute aus Naturschutz, Jagd, Umweltverbänden und Behördenvertreter und stellten gemeinsam acht Abschlussthesen auf, die hier dokumentiert sind:
* Abschlussthesen (PDF)