Rotbauchunke
Haselmaus, Foto von Gerhard Augustin
Bechsteinfledermaus

Daten für den Artenschutz

Für die Stiftung Naturschutz ist die möglichst umfassende Bestandsaufnahme der heimischen Tier- und Pflanzenwelt eine unverzichtbare Arbeitsgrundlage. Informationen über das Vorkommen gefährdeter Arten geben beispielsweise Hinweise auf die Ankaufswürdigkeit von Flächen oder die Notwendigkeit gezielter Schutzmaßnahmen.
Aber auch weniger seltene Arten liefern den Biologen als Indikatoren Hinweise auf Zustand und notwendige Pflege der Gebiete. Nicht zuletzt sind die Daten unerlässlich, um die Entwicklung des Stiftungslandes über lange Zeiträume zu beurteilen und zu dokumentieren.

Daher hat der Vorstand der Stiftung beschlossen, jährlich mehrere Tausend Euro für Untersuchungen im Stiftungsland bereit zu halten und andere bei ihren Vorhaben zu fördern. Die so gewonnenen Ergebnisse werden selbstverständlich in die Artendatenbank des Landes eingepflegt und stehen somit allen Akteuren im Naturschutz zur Verfügung.

Hier eine kleine Auswahl der bisherigen Karierungen:
• Vogelmonitoring im Oldenburger Graben
• Besiedelung der Gewässerneuanlagen im Rahmen der Amphibieninitiative der Stiftung durch Libellen
• Weidetier-Verbissmonitoring im Stiftungsland Höltigbaum
• Großpilz, Holzkäfer und Nachtfalter im Stiftungsland Riesewohld
• Schmetterlingsfauna der Oberalsterniederung
• Fledermäuse, Holzkäfer  im Stiftungsland Stodthagen und Felde
• Schmetterlingsmonitoring im Stiftungsland Schäferhaus
• Langzeitmonitoring im Stiftungsland Preetzer Postseefeldmark
• Konzept zum Bibermanagment in Schleswig-Holstein
• Ameisenvorkommen im Stiftungsland Höltigbaum

Auskunft über erfolgte Kartierungen und die zukünftigen Projekte der Stiftung gibt Ihnen gern:

Tobias Meier
Tel.: 0431 / 210 90 - 45
E-Mail: meier(at)sn-sh.de