Geschichte

Seit der Gründung der Stiftung Naturschutz Ende der 1970er Jahre hat sich vieles verändert: Das Interesse und das Verständnis für den Arten- und Naturschutz in der Gesellschaft hat deutlich zugenommen. Die Stiftung hat sich zu einer anerkannten Institution entwickelt, die von ihren Partnern und der Öffentlichkeit in Schleswig-Holstein wegen ihrer Kompetenz und Zuverlässigkeit geschätzt wird.

Wichtige Daten

1978 Beginn der Stiftungsarbeit Erster Ankauf von 1,4 Hektar im Delver Koog, Eider-Treene-Sorge-Region
1979 Ankauf mehrerer hundert Hektar in der Haseldorfer Marsch mit Förderung des Bundes
1990 Start des Eider-Treene-Sorge-Programms des Landes. Im Zuge dessen erwirbt die Stiftung aus der landwirtschaftlichen Produktion fallende Flächen
1997 Auszug der Stiftung aus dem Umweltministerium
1998 Ankauf des ersten Standortübungsplatzes "Schäferhaus" und Einrichtung der ersten "Halboffenen Weidelandschaft"
2000 Beginn eines fünfjährigen Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens zur "Halboffenen Weidelandschaft" auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Höltigbaum bei Hamburg
2001 Start des ersten EU-LIFE-Projektes "Kalktrockenrasen der Steilküsten"
2002 Stiftung strukturiert sich neu und übernimmt das Flächenmanagement und die Projektentwicklung in Eigenregie. Umzug der Geschäftstelle nach Molfsee.
2003 Beginn des ersten INTERREG-Projektes im Krusau Tunneltal.
2005 Im Zuge der Agrarreform hat die Stiftung ein so genanntes Weidelandzentrum aufgebaut. Um die von der EU geforderte Grünlandpflege zu gewährleisten, bewirtschaftet die Stiftung jetzt selbst alle Flächen, die nicht an Landwirte verpachtet werden konnten. Damit verbunden ist die Anschaffung von eigenen Robustrinderherden und die Stiftung gründet dafür einen Eigenbetrieb.
2007 Gründung der Ausgleichsagentur GmbH, als 100% Tochter der Stiftung und Aufbau von Ökokonten im Stiftungsland.